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Turbinenradzähler

Messung von Flüssigkeiten und Flüssiggasen in der chemischen und petrochemischen Industrie, in der Mineralölindustrie, besonders bei hohen Betriebsdrücken, hohen Betriebstemperaturen und niedrigen Viskositäten.

Der Turbinenradzähler ist ein mittelbarer Volumenzähler. Er besteht im wesentlichen aus einem sich im Flüssigkeitsstrom frei drehenden Axialturbinenrad. Das Turbinenrad wird von der Flüssigkeit in Rotation versetzt und nimmt eine Drehzahl an, die der mittleren Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit im freien Querschnitt des Turbinenradzählers entspricht. Die Drehzahl des Turbinenrades ist somit proportional zum Volumendurchfluss und die Anzahl der Umdrehungen zum durchgeströmten Volumen.

Die Drehbewegung wird durch eine magnetisch-induktive Abtastung rückwirkungsfrei durch die Gehäusewand nach außen übertragen. Hierzu dient ein außerhalb des Gehäuses angeordneter  Tastkopf. Mittels einer im Tastkopf angeordneten Spule wird ein elektro-magnetisches Feld erzeugt.


Anwendung

Der Turbinenradzähler dient zur Durchfluss- und Volumenmessung von flüssigen Medien wie:

• Rohölen
• Mineralölen
• Säuren
• Laugen
• Lösungsmitteln
• Wasser
• verflüssigten Gasen
• flüssigen Nahrungs- und Genußmitteln

Turbinenradzähler der Baureihe RQ werden in Nennweiten 10 bis 300 gebaut. Je nach Nennweite sind sie von PN 6 bis PN 320 einsetzbar; die max. zulässige Betriebstemperatur des Meßstoffes kann je nach Ausführung bis zu 250°C betragen.


Vorteile

• bewährtes, zuverlässiges Messsystem
• eichamtlich zugelassen
• hohe Messgenauigkeit
• hohe Reproduzierbarkeit
• große Durchflüsse
• induktive Abtastung
• Einsatz bei hohen Betriebsüberdrücken, hohen Betriebstemperaturen, niedrigen Viskositäten